Warum funktionieren nicht alle Menschen-Körper gleich, und warum hilft mir nicht, was dem anderen diente?

Aus denselben Elementen, wie die Natur gemacht ist – Luft, Wasser, Feuer, Erde, Raum – bestehen auch die Körper von Mensch und Tier. Dabei variiert jeweils von Typ zu Typ die Zusammensetzung dieser Baustoffe: Während der eine Körper mehr Luftelemente trägt (also vom Nervensystem ausschlaggebend her mehr in Gedanken und philosophischen Fragen nachgeht), hat der andere mehr Erdanteile zum Beispiel (und zeigt sich der Umwelt darum vielleicht sehr ruhig und gern sitzend). Ebenso wie die Blumen, Bäume, Bächer und das ganze Umfeld elementar unterschiedlich gebaut ist, so elementar verschieden sind unsere Körper und damit ihr Wirken.

Das immense Bedürfnis nach Harmonie kann Menschen mit Essstörungen verunsichern. Aber ist es genauso möglich, die Harmonie zur Freude für uns selbst zu gewinnen.

Das Schöne an Typgerechter Ernährung

Nun bestehen auch die Lebensmittel aus diesen Grundelementen. So kann ein Lebensmittel (Element) den einen Körper in Balance bringen, während dieselbe Nahrung einen anderen Körper aus dem Gleichgewicht schwingen lässt. Darum tut nicht jedes Essen jedem gut, und Ernährungsratschläge wirken genauso hilfreich wie kontraproduktiv, wenn man den eigenen Körper nicht beachtet.

Genauso wie ein Löwe aber nicht auf die Idee käme, dass er sich vegetarisch ernähren könnte – weil er instinktiv weiss, dass diese Ernährungsweise seiner Natur nicht entspricht – genauso hat auch der Mensch natürlich veranlagtes, eigenes Ess-Vertrauen, das ihn führt und essen lässt, was ihm gut tut.

Wenn jedoch die innere Kommunikation zwischen Körper und Geist verw-IRRT wurde, kann das Thema Ernährung plötzlich schwierig werden. Dabei geht es um die innere Kommunikation ebenso wie um die Haltung, wie wir uns von äusseren Einflüssen beeinflussen, ablenken und aus der inneren Balance werfen gelassen haben.

Wenn wir das verstehen, mögen wir lernen, uns selbst ehrlicher zu beobachten, und neue Möglichkeiten finden, um uns im eigenen Umgang mit unserem Körper, Wesen und Person zu stärken.

Wenn die biologischen Unterschiede und individuellen Bedürfnisse selbst-verstanden und darum regelmässig erfüllen werden können, dann haben wir auch mehr Power und Freude am Umgang und im Mitwirken in unserem Alltag und mit unseren Mitmenschen.

Das steht bei EssVertrauen im Vordergrund: Das glückliche, befreite Miteinander, jeder angenehm und voller Stärke in sich selbst.